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Jessica Pratt

Die Songs von Jessica Pratt scheinen einer anderen Epoche zu entstammen. Die Stücke der Kalifornien klingen oft wie eine Art entrückter, weiblicher Minnesang. Oft wurde sie deshalb mit der britischen Folk-Meisterin Vashti Bunyan verglichen. Das Mystische, Märchennebelhafte ist ihnen gemeinsam. Auch Joni Mitchell, Leonard Cohen, Karen Dalton und Tim Buckley sind Koordinaten, an denen sich Pratt orientiert. Doch sie macht nicht nur Liebhaber klassischer Songschreiber-Kunst der 60er- und 70er-Jahre glücklich – Pratt erfüllt auch die Bedürfnisse jüngerer Generationen nach Entgrenzung und Transzendenz. Ihre aus einer Traumwelt zu uns herüberwehenden Harmonien wirken in diesen hektischen Zeiten wie ein Labsal für die Seele. 2012 erschien das Debütalbum der in San Francisco und inzwischen in Los Angeles lebenden Künstlerin, der große Durchbruch gelang ihr jedoch erst mit dem Nachfolger „On Your Own Love Again“ (2015). Im Februar dieses Jahres veröffentlichte Pratt schließlich ihr lange erwartetes drittes Album „Quiet Signs“ – und der Titel ist Programm: Solch ruhige, berührende und andächtige Lieder findet man derzeit nirgends in der internationalen Musik-Landschaft.

https://www.facebook.com/jessicalynnpratt/