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Die Kerzen

„Blond bist du schon lang nicht mehr/ Deine Augen grün und leer/ Wir verlieren unsere Zeit/ Ich denk’ an dich im Solarium.“ Heißt es im Lied „Solarium“ der Berlin-via-Ludwigslust-Band Die Kerzen, der das Kunststück gelingt, so künstlich wie ehrlich zu klingen, deren von funkelnder Schwermut benetzter, by design flacher New Romantics-Sound die bestmögliche Definition des Begriffs „Melancholie“ ist. Eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit: Die Bandmitglieder sind zu jung, kennen die für sie stilprägenden Achtzigerjahre nur aus Popkultur und den Erinnerungen anderer Leute, empfinden Sehnsucht nach einer Zeit, die sie nie erlebt haben – und trotzdem klingen sie, als ob sie viel mehr erlebt hätten, als ihre jungen Jahre vermuten lassen.

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