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Bess Atwell

Die Vorschusslorbeeren der britischen Musikpresse waren in Atwells Fall absolut verdient: Die Songschreiberin aus dem malerischen Küstenort Brighton entfaltete bereits auf ihrem 2016 erschienenen Debütalbum, „Hold Your Mind“, anmutige Folk-Pop-Preziosen. Dabei verliert sich Atwell nie in Gefühligkeit oder Transzendenz vorgaukelnden Soundscapes. Stücke wie das kraftvolle „Washed And Dried“ und das berückend-elegische „Cobbled Streets“ überzeugen nicht nur durch Atwells jenseitigen Gesang, sondern auch mit einem Storytelling, das behutsam nach den richtigen Worten sucht. 2019 veröffentlichte sie die EP „Swimming Pool“, eine Kollektion grüblerischer Folk-Oden, in denen Atwell Fragen aufwirft, die um die Idealisierung von Liebe und Frauen kreisen. Vergleiche zu The Staves, Sharon Van Etten und Julia Stone stimmen allenfalls äußerlich. Der Kern von Atwells Kunst liegt in der Abgeschiedenheit, im Innehalten, in der Magie der Melancholie. Kein Wunder, verbrachte die in London geborene Musikerin den Großteil ihrer Kindheit und Jugend in verschiedenen ländlichen Regionen Englands. Es fließt eine lyrische Ruhe durch Atwells introspektiven Songs. Und durch ihre andächtigen Live-Darbietungen.

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